Soziale Arbeit(FD)

A. Neuanfragen und Aufnahme

• Fachkompetente Beratung und Begleitung der
Eltern  während des Aufnahmeverfahrens

• Koordination aller relevanten Termine sowie
Antragsstellungen bei den  Kostenträgern.

• Unterstützung, Hilfestellung und Kontakt-
vermittlung bei den unterschiedlichen
Fragestellungen die Ihr Kind betreffen

In unserem Haus gibt es ein „Beratungsteam zur Aufnahme“, welches abklären muss, ob der „Förderort“ eines vorgestellten Kindes tatsächlich bei uns sein soll. Zu diesem Team gehören Mitarbeiter aller Abteilungen, die gewissenhaft überprüfen, ob ein Kind mit einer „wesentlichen Körperbehinderung“ bei uns beschult, betreut, therapiert und gefördert werden kann.

Frau Schuhmann, die bei einem Info- oder Hausbesuch oft einer der ersten Ansprechpartner aus dem Zentrum ist, koordiniert dieses Team, bespricht Termine und lädt Mütter und Väter zu einem Gespräch ein. Sie begleitet die Eltern während des Aufnahmeverfahrens.

Danach gibt es noch einiges zu regeln:

Welche Kosten könnten auf die Eltern zukommen?

Wie schaut es mit dem Fahrdienst (Die Johanniter) aus?

Welche rechtlichen Fragen sind sonst noch zu klären?

Wann gilt ein Kind bei uns als aufgenommen?

Und wofür ist Frau Schuhmann sonst noch zuständig?

Fragen zum Zivildienst / Ansprechpartner für die Zivildienstleistenden

Organisation und Finanzierungsregelungen für Elternbildungsmaßnahmen, die vom „Zentrum“ ausgehen

Mitarbeit im hausinternen Fortbildungsausschuss

B. Berufliche Eingliederung

Wesentliche Schwerpunkte sind

• Organisation von Praktika und Hospitationen,

• erste berufliche Erfahrungen und Orientierungen

• Vermittlung von Kontakten zu Nachfolgeeinrichtungen und
Kostenträgern,

• Berufsberatungen  zusammen mit der Agentur für Arbeit,
damit es für jeden Schüler nach der Schule „waagrecht“ weitergeht.

Wenn das Ende der Schulzeit naht, stellt sich für alle Schüler die Frage: „Was kommt danach?“. Um bis zum letzten Schultag eine Antwort gefunden zu haben, beginnen wir, zwei bis drei Jahre vor der Schulentlassung mit allen Beteiligten – Eltern eingeschlossen – Überlegungen zur beruflichen Zukunft anzustellen. Informationen zu den Fähigkeiten und Wünschen des Schülers werden ganz individuell im Förderplan zusammengetragen. Das Entlassteam ergänzt durch seine gesammelten Erfahrungen die Arbeit des Förderplanteams. Es ist interdisziplinär zusammengesetzt und vertritt die Interessen und Bedürfnisse unserer Schüler mit dem Blick auf den nachschulischen Lebensweg.

Der Schüler soll während der letzten Schuljahre durch Praktika, Hospitationen oder Maßnahmen der Eignungsabklärung erstmals in die Arbeitswelt „hineinschnuppern“.

Der bevorstehende Eintritt in Ausbildung oder Arbeit erfordert Umstellungsfähigkeit und Selbstvertrauen.

Der Jugendliche und seine Familie haben sich in gleicher Weise mit den Anforderungen des Erwachsenwerdens auseinanderzusetzen und die damit verbundenen neuen Situationen zu bewältigen.

Auch für die Schüler, für die ein „Leben ohne Arbeit und Beruf“ zu gestalten ist, besprechen wir zusammen mit den Eltern einen Entlassweg. Die Zufriedenheit des Betroffenen und die Entlastung der Eltern sind uns ein wichtiges Anliegen. Nach der Schule soll es immer „waagerecht“ weitergehen!