Querschnittslähmung

Querschnittslähmung

Querschnittlähmungen können die Folge von Wirbelbrüchen (Unfall) sein, aber z.B. auch Wirbelsäulentumore können eine Schädigungen des Rückenmarks nach sich ziehen. Querschnittlähmungen haben im Grunde ähnliche Auswirkungen hinsichtlich Lähmung, Sensibilitätsstörung, Stuhl- und Harninkontinenz wie Spina bifida.

Nicht in allen Fällen liegt eine reine schlaffe Lähmung vor, in manchen Fällen sind noch einzelne Nervenfasern funktionstüchtig, diese können eine Art “Kurzschluß” bilden und daher zu Spasmen (meist Streckspasmus) führen, der häufig dann auftritt, wenn das Hüftgelenk gestreckt wird (zum Beispiel im Liegen oder im Stehen).

Auch hier unterscheidet man je nach Sitz und Ausmaß der Schädigung verschiedene Formen:

Diplegie: Beine und unter Umständen ein Teil des Rumpfes sind betroffen;
Tetraplegie: Neben den Beinen sind auch der gesamte Rumpf und teilweise die Arme betroffen;