Newsarchiv

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14.03.2017 – Ausstellung mit Bilder der Künstlerin Barbara Büchner im Foyer des Internats


Am Freitag, 10.03.2017, wurde die Ausstellung mit Bildern der Künstlerin Barbara Büchner im Foyer des Internats im Rahmen einer Vernissage feierlich eröffnet.

Eine große Anzahl von Gästen und Freunden wohnten der Veranstaltung bei und waren begeistert von den ausdrucksvollen und farbenfrohen Kunstwerken.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich vor Ort selbst von Talent und Schaffen von Frau Büchner zu überzeugen.

„Öffnungszeiten“ sind Montag bis Freitag in der Zeit von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr.

Bitte melden Sie sich dazu kurz an der Pforte an.


05.03.2017 – ZfK gewinnt Radio Charivari Wette

Hinweis: um das Video sehen zu können, muss evtl. der popup-Blocker ausgeschaltet oder der Internetexplorer verwendet waerden.

Link:

– www.charivari.fm/index.php

videocut4you.de/ZfK_2017_Charivari_Wette/index.html


03.08.2016 – Umsonst & Draussen (oder drinnen) 2016

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22.06.2015 – Sommerfest Wohnanlagen 2015

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01.12.2012 – Schulzirkus mit dem Zirkus Gymnelli

Bilder von der grandiosen Zirkusvorstellung in Kooperation mit dem Zirkus Gymnelli des Gymnasiums Marktbreit beim Elterntag im Zentrum Würzburg/Heuchelhof können Sie hier sehen.


24.07.2012 – Internatsfest, Einweihung des Internats

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19.07.2012 – Einweihung „Raum der Begegnung / der Stille“

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22.03.2008 – Ein „Frühlingstag“ – obwohl kalendarisch noch im Winter

Wieder lud das Förderzentrum für körperliche und motorische Entwicklung zum alljährlichen Frühjahrs- und Ostermarkt ein.

Dieser Tag, ein ?Frühlingstag?, – obwohl kalendarisch noch im Winter –  an dem zahlreiche Hobbykünstler wieder viele Gäste begrüßen durften.

In liebevoller Vorbereitung entstanden mit unseren Jugendlichen in der Tagesstätte, in den Werkstunden und an manchem Wochenende dekorative, kreative und kunstvolle Frühjahrs-Impressionen.

Unsere Gäste ließen sich auch in diesem Jahr wieder gerne mit unseren selbst hergestellten Tortenstücken verwöhnen.

Der Ostermarkt war auch wieder Ort der Begegnung und Kommunikation mit ehemaligen Schülern und deren Eltern.

In gelungener Zusammenarbeit mit unserem Elternbeirat und der Einsatzfreude unserer Schüler und Mitarbeiter entstand ein wunderbares Miteinander.

Besonders zu erwähnen ist in diesem Jahr der beliebte und gut besuchte Bastelstand, an dem unter sachkundiger Leitung unserer engagierten Erzieherin Frau Gisela Pfeuffer und ihrem Team bezaubernde Tischdekorationen hergestellt werden konnten.


13.03.2007 – Mein Weg zum Führerschein
Herr Vollert mit dem Führerschein (Für vergrößerte Darstellung, bitte auf das Bild klicken.)


Herr Vollert, würden Sie sich bitte kurz vorstellen?

Ich heiße Thomas Vollert, bin 20 Jahre alt und besuche seit 8 Jahren das Zentrum für Körperbehinderte Würzburg-Heuchelhof. Ich bin Rollstuhlfahrer und habe eine linksbetonte Tetraparese.

Ich habe vor einem Jahr angefangen meinen Führerschein zu machen. Ich kann mit den Füßen keine Pedale im Auto benutzen, sondern mache alles mit den Händen. Mit der linken Hand lenke ich und mit der rechten Hand betätige ich Gas und Bremse.

Seit wann haben Sie sich überlegt, einen Führerschein zu machen?

Schon seit ich 18 bin, habe ich mir Gedanken gemacht Führerschein zu machen, das überlegen ja die meisten, wenn sie volljährig sind. Erst habe ich es mit meinen Eltern besprochen, dann habe ich es meinen Kollegen auf der Internatsgruppe erzählt, dass ich Führerschein machen möchte. Manche waren schon sehr skeptisch.

Wie sind Sie den Weg zum Führerschein angegangen?

Das war sehr schwierig. Ich habe viel herumtelefoniert. Die Führerscheinstelle bei uns im Landratsamt an meinem Wohnort hat nichts gewusst. Da habe ich sämtliche Doktoren angerufen, z.B. meine Hausärzte, keiner wusste etwas. Dann bekam ich die Information, dass ein MPU-Test benötigt wird, eine medizinisch-psychologische Untersuchung, die konnte ich in Würzburg am Bahnhof bei der MPU-Stelle machen.

Was wurde bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung gemacht?

Es wurden ein Reaktionstest und eine Wahrnehmungsüberprüfung gemacht. Hierzu wurden an einem Computer Farben gezeigt, die so schnell wie möglich gedrückt werden müssen. Dann wurden zusätzlich abwechselnd zwei verschiedene Töne eingespielt, die auch mit zwei Tasten bestätigt werden mussten.

Ein weiterer Test war, dass Bilder gezeigt wurden, mit Verkehrssituationen auf denen möglichst viele Dinge gemerkt werden mussten. Danach wurden Begriffe gezeigt und ich musste angeben, welche der Begriffe auf dem Bild zu sehen war.

Ein letzter Test war, dass 10 verschiedene Linien verbinden werden mussten. Insgesamt war der Test schon eine Herausforderung für mich.

Waren noch andere Tests erforderlich?

Ich musste einen Nachweis über meine Sehfähigkeit bei der Fahrschule vorlegen, und einen 1-Hilfe Kurs machen. Auch wenn ich wg. meiner Behinderung selbst nur begrenzt 1 Hilfe leisten kann, musste ich den Kurs mitmachen und einen Nachweis darüber vorlegen. Des Weiteren musste ich zum TÜV.

Was wurde beim TÜV gemacht?

Dort wurde ich befragt, welche Einschränkungen ich wegen meiner Behinderung habe und der TÜV legt fest, welche Auflagen ich bzgl. der Ausstattung des Autos bekomme. Bei mir wurde festgelegt, dass das Lenkrad einen Lenkknauf haben muss. Wenn das Auto über 2,5 t hat, muss das Auto eine Servolenkung haben, sowie immer Handgas und Handbremse. Außerdem müssen die Pedale entfernt oder mit etwas abgedeckt werden.

Wie haben Sie dann eine Fahrschule ausgesucht?

Ich habe mich erkundigt, welche Fahrschule geeignet ist. Es musste eine sein, die ein Auto mit Handgas und Handbremse und Automatik hat. Ein Kollege hat mir dann erzählt, dass in Würzburg die Fahrschulen Steinbacher und Kwiotek dieses Angebot haben. Aber die Fahrschule Steinbacher hatte die Autos außerhalb, deshalb habe ich mich für die Fahrschule Kwiotek  entschieden. Der Chef selbst hat mir den praktischen und theoretischen Unterricht gegeben. Ich hatte 2x wöchentlich Theorie und 2-3 Fahrstunden, am Schluss 4 Fahrstunden in der Woche. Ca. 60 Fahrstunden habe ich benötigt, mit 3000 Euro für den gesamten Führerschein war ich dabei. Geschätzt waren vorher vom Chef der Fahrschule auch 3000 Euro gewesen. Das hat gut gepasst. Wir hatten vorab vereinbart, dass der Fahrlehrer mir nach 20 Stunden sagt, ob ich seiner Einschätzung nach, den Führerschein erlangen kann.

Nach 20 Stunden habe ich ihn gefragt und er hat gesagt: ?Thomas, das kannst du schaffen.

Wie war dann die Prüfung?

Ich war sehr aufgeregt. Die Stadt war sehr überfüllt, deshalb hat der Prüfer mich durch Reichenberg gelotst. Nach einer Stunde sagte er: ?Hr. Vollert, sie haben die Prüfung bestanden?. Ich war natürlich völlig begeistert, ich konnte es gar nicht glauben. Ich habe es schon gehört, aber ich konnte es noch gar nicht realisieren. Es hat für mich, da ich  im Rollstuhl sitze, eine riesige Bedeutung, den Führerschein zu bekommen.

Am 18.12. habe ich also den Führerschein bestanden. Normalerweise bekommt man ihn gleich in die Hand gedrückt, aber versehentlich fehlte die Eintragung, dass ich Handgas und Handbremse benötige. Es hieß nach den Weihnachtsferien würde ich den Führerschein erhalten, aber er kam nicht.

Was wurde denn dann noch benötigt?

Auf Anfrage beim Landratsamt, hieß es dann: ?Wir brauchen ihr Behinderungsbild?, also ließ ich mir vom  Hausarzt mein Behinderungsbild bestätigen.

Dann kam vom Landratsamt die weitere Anfrage: ?Es fehlt noch das Attest vom Neurologen, wegen eines möglichen Anfallsleiden.? Dabei hatte ich noch nie einen Anfall oder ein auffälliges EEG.

Also ging ich auch noch zum Neurologe und der hat ein EEG gemacht und einen Wahrnehmungstest, bei denen ich Bilder wieder erkennen musste und Merkfähigkeit unter Beweiß stellen. Normalerweise hätte die Hausärztliche Untersuchung und die Neurologische Untersuchung vor Beginn des Führerscheins erfolgen müssen.

Zum Glück bekam ich dann den Führerschein ausgehändigt.

Wie haben Ihre Eltern reagiert?

Auf der einen Seite waren sie ja sehr skeptisch als ich mit dem Führerschein begonnen hatte, ob ich das überhaupt schaffe, von meiner Behinderung her. Sie wollten mich aber unterstützen, das ist ja klar. Zwischendrin hatten sie Angst gehabt, dass ich selbst zu enttäuscht bin, falls ich ihn doch nicht schaffe. Sie haben mich immer ermutigt. Als ich den Führerschein endlich hatte, gab es zur Feier des Tages Pizza und es waren Verwandte da zum Feiern.

Haben Sie jetzt ein eigenes Auto?

Mein Bruder und meine Eltern haben für meine Familie ein Auto gekauft, das zum Teil schon umgebaut ist. Der Umbau muss noch von uns getragen werden, wenn ich dann berufstätig bin, kann es sein, dass Kosten hierfür zum Teil übernommen werden.

Was würden sie jemand raten, der Führerschein machen will?

Es ist problematisch herauszubekommen, wie das funktioniert, dass man zum Führerschein kommt. Da hat mir die Fahrschule Kwiotek sehr geholfen. Sie bietet auch an zu beraten, und die Leute dort sind sehr nett. Deshalb kann ich diese Fahrschule empfehlen.

Insgesamt will ich noch folgendes sagen: Viele Leute sind immer sehr skeptisch, ob man überhaupt geeignet ist, Führerschein zu machen. Gut ist es, alle Untersuchungen vorab zu machen. Wenn die Untersuchungen positiv gelaufen sind, soll man an sich glauben, und es versuchen. Die Enttäuschung kann zwar groß sein, aber man kann sich dann sagen: ?Ich habe es probiert?. Und wenn man es schafft ist die Freude umso größer.?

Herr Vollert, ich danke ihnen sehr herzlich für die Informationen und das interessante Gespräch.

(Das Interview hat Karin Baumgärtner geführt.)


09.04.2004 – Die weite Welt im Haus: Wie die Bewohner/innen das Internet kennen lernen


Sven freut sich über den ersten Internetzugang für die Bewohner des Internats. Der Umgang mit PC und Internet kann vor allem für Kinder mit besonderen Bedürfnissen ein wichtiger Bestandteil einer individuellen Förderung sein.

Im Internet zu surven macht Spaß.Natascha kann sich jedoch nur jene Seiten ansehen, die ?freigeschaltet? und somit für Kinder geeignet sind. Braucht sie Hilfe, so geht sie einfach in die Gruppe nebenan, denn diese ist für die Betreuung des Internetplatzes zuständig.

Die Tagesstätte kann gleich drei neue Computerplätze aufweisen. Das ist gut so, denn einige Schüler nehmen an einem Internetkurs im Cafe „Domain“ teil. Das Gelernte können die Jugend-lichen der Tagesstätte gleich praktisch umsetzen: Hier wird bei-spielsweise im Internet nach Kuh-stimmen für eine Theateraufführung gesucht.


29.03.2004 – Künstlerwerkstatt besonderer Art
Bianca: Der Schatz im Swimmingpool

Einmal wöchentlich treffen sich Kinder und Jugendliche des Zentrums für Körperbehinderte, um sich kreativ zu betätigen. Kompetent und liebevoll angeleitet werden sie durch die akademische Malerin Frau Constanze Hochmuth-Simonetti.

Bianca: Hinter- und Vorderglasmalerei

In diesen Gestaltungsgruppen lernen motorisch stark beeinträchtigte Kinder, gestalterische Möglichkeiten des Ausdrucks kennen: Die Palette der Kunstwerke reicht von Steinmosaiken über Gipsarchitektur, bis hin zu Farbsandarbeiten und der Gestaltung von Bilderrahmen.

Die künstlerische Betätigung erfordert große Konzentration, Geduld und Einfallsreichtum. Ob das Werk nun ein Weihnachtsgeschenk, eine Verschönerung für das eigene Zimmer oder ein Nutzgegenstand für Zuhause geworden ist, der Stolz auf die großartigen Ergebnisse ist den Kindern anzusehen.

 

 

 

 


01.03.2004 – Unsere „neue“ Disco: entrückt in unendliche Weiten der Galaxien


Die Disco im Internat des Zentrums für Körperbehinderte hatte eine grundlegende Verschönerungsmaßnahme dringend nötig. Deshalb waren wir sehr glücklich als die Fachoberschule Würzburg, (Zweig Gestaltung) unter der Leitung von Frau Heide SiethofDisco im Weltraum sich bereit erklärte, sich dieser Aufgabe zu stellen. Unser Themenwunsch „Unendliche Weiten der Galaxien oder auch Disco im Weltraum“ stellte eine Herausforderung dar, doch schon nach kurzer Zeit standen die Entwürfe fest. 15 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule bewaffnet mit allerlei Malutensilien stürmten die Disco und nahmen sie in Beschlag. Nach 3 Arbeitstagen wurde das Projekt Anfang Februar beendet. Als der Korken knallte, zeigten sich rundum zufriedene Gesichter: Der Stolz der Künstler auf ihr Werk ist berechtigt. An den Wänden zeigen sich nun Planeten und Milchstraßen, Sterne und Luftstrudel, ein Sonnenaufgang und die leuchtende Erde, und nicht zuletzt ein Astronaut und ein Raumschiff mit integrierter Beleuchtung. Die Kinder und Jugendlichen eröffnen die neu gestaltete Disco mit der alljährlichen großen Faschingsdisco und werden zur Feier des Tages mit einem intergalagtischen Donnergurgler auf die neuen Räumlichkeiten anstoßen.

Wir danken insbesondere Heide Siethof, die diese Aktion ermöglicht hat, sowie allen beteiligten Schülerinnen und Schülern der FOS Würzburg für ihre künstlerische Kreativität und ihr Engagement.